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SMART POCKETS REDUZIEREN STRAHLENBELASTUNG

Unser Jeansmodell „Innovator“ besitzt zwei Smart Pockets, die mit einem Abschirmgewebe versehen sind, um den Körper gegen die Handystrahlung zu schützen. Unser Fokus lag bei der Konzeption der Jeans auf die Reduktion der Strahlenbelastung des Intimbereichs, um die Spermien des Mannes vor der Handystrahlung zu schützen.

Die Auswirkung von Handystrahlung auf den menschlichen Körper wird im wissenschaftlichen Umfeld kontrovers diskutiert. Jüngere Studien deuten auf einen schädigenden Einfluss der Handynutzung auf die Spermienqualität. Es kann aber noch lange dauern, bis die genauen Zusammenhänge klar sind. Deshalb wollen wir nicht zuwarten, sondern haben bereits jetzt eine Lösung ausgearbeitet.

Etwas Wichtiges vorweg: Einen kompletten Schutz gibt es nicht. Die Strahlung kann mit einfachen Mitteln nicht vollständig eliminiert werden. Aber sie kann stark reduziert werden. Wir haben bei der Gestaltung unserer Innovator-Jeans einen Mittelweg zwischen Schutz und Praktikabilität gesucht.

Unsere Smart Pockets reduzieren die Strahlenbelastung des Intimbereichs durch zwei Effekte: Einerseits sind die Smart Pockets so gestaltet, dass das Handy in größerer Distanz zum Intimbereich liegt, und andererseits schirmt ein spezielles Gewebe die Strahlung körperseitig ab.

Der Einfluss der Distanz zwischen Handy und Körper

Wie eingangs erwähnt haben wir uns besonders auf den Schutz der Spermien konzentriert. Wir haben unsere Smart Pockets so positioniert, dass das Handy weiter weg vom Intimbereich liegt. Wenn du dein Handy in eine normale Vordertasche einer Jeans steckst, dann liegt es unmittelbar neben den Hoden. In den Smart Pockets liegt es dagegen etwa 10 bis 15 cm von den Hoden entfernt, weit genug, um den negativen Effekt der Wärmeentwicklung zu eliminieren.

Einer der möglichen Gründe, weshalb die Spermienqualität abnehmen kann, liegt in der Wärmeentwicklung durch das Handy. Liegt das Handy in der normalen Vordertasche, dann wird die erzeugte Wärme im Schritt gestaut. Liegt es aber in einer Smart Pocket, dann wird die Wärme nach außen abgestrahlt oder durch den Oberschenkel aufgenommen.

Reduktion der Strahlungsstärke

Ein weiterer möglicher negativer Effekt ist die Bestrahlung der Spermien durch das Handy. Die Distanz zur Strahlungsquelle ist ein wesentlicher Faktor für die Stärke der Strahlung. Mit zunehmender Distanz nimmt die Strahlungsdichte überproportional ab. Nur schon wenige Zentimeter machen viel aus. Man spricht dabei von der sogenannten Freiraumdämpfung. Erhöht man zum Beispiel die Distanz zwischen Körper und Handy von 1 cm auf 10 cm, dann reduziert sich die theoretische Strahlungsdichte um das Hundertfache. In der Realität ist der Effekt wegen Streuungen geringer.

Die Strahlungsdichte ist ein Maß für die Stärke der Strahlung. Sie besagt, wie viel Strahlungsleistung auf eine gewisse Fläche trifft, und wird in µW/m2 (Mikrowatt pro Quadratmeter) gemessen. Die folgende Tabelle gibt einen Eindruck davon, wie stark die Strahlenbelastung von der Distanz abhängt.

Strahlungsdichte im Vergleich

Liegt das Handy in den Smart Pockets, dann ist die Bestrahlung durch die größere Distanz deutlich reduziert.

Einen weiteren Schutz haben wir beim Modell „Innovator-Jeans“ durch ein spezielles Abschirmgewebe erreicht, welches auf der körperzugewandten Seite der Smart Pockets eingebaut ist. Die Strahlung wird dadurch gegen den Körper hin reduziert, während das Handy nach außen normalen Empfang hat.

Die Wirkung von Abschirmgewebe

Elektromagnetische Strahlung eines Mobiltelefons wird beim Auftreffen auf Materie absorbiert, gestreut oder reflektiert. Dabei ist die Zusammensetzung des Materials und seine Dicke entscheidend. Zum Beispiel erfährt die Handystrahlung beim Durchgang durch die Wand eine Absorptionsdämpfung. Deshalb kann der Empfang je nach Mauerdicke variieren.

Bei dünnen Materialien findet fast keine Absorption statt. Doch können Strahlen reflektiert werden. Man spricht dann von „Abschirmen“. Am besten wird Handystrahlung durch Silber und Kupfer abgeschirmt. Deshalb werden Stoffe mit Silber- oder Kupferfäden versehen, wenn sie elektromagnetische Strahlung abschirmen sollen.

Eine vollständige Abschirmung der Strahlung ist durch Gewebe nicht möglich. Aber je nach Zusammensetzung kann die Strahlung um ein Vielfaches reduziert werden. Das bei unseren Handy-Jeans eingesetzte Abschirmgewebe ist aus Baumwolle, in die zu etwa 10% Silber- und Kupferfäden eingewoben sind. Dadurch wird die Handystrahlung bis zu 99% abgeschirmt.

Das Abschirmgewebe stammt von der Schweizer Firma Swiss Shield, die sich auf die Herstellung von Abschirmgewebe spezialisiert hat. Wir verwenden bei unseren Jeans das Gewebe Wear, welches je nach Wellenlänge eine Schirmdämpfung von 20 bis 40 dB besitzt. Das bedeutet, dass die Strahlung theoretisch um mindestens das Hundertfache reduziert wird. Dieser Effekt kann in der konkreten Anwendung geringer sein, weil andere Reflexionen und Streuungen einwirken können.

Eigene Messungen belegen eine Reduktion der Handystrahlung

Wie eingangs erwähnt kann die Strahlung eines Handys nicht vollständig eliminiert werden. Das war auch nicht unser Ziel. Das Handy soll ja normalen Empfang haben. Deshalb ist rund um das Handy weiterhin Strahlung vorhanden, und diese wird in verschiedene Richtungen gestreut. Die Strahlungsintensität beim Intimbereich ist aber deutlich tiefer, wenn das Handy in eine der Smart Pockets gesteckt wird. Dies belegen unsere Messungen: Liegt das Handy in einer Smart Pocket, dann ist die maximale Strahlungsbelastung beim Intimbereich etwa 95% tiefer, als wenn das Handy in der normalen Vordertasche liegen würde.

 

 

 

Quellen:

http://www.elektro-sensibel.de/docs/Schirmdaempfung.pdf

https://wendezeit.ch/elektrosmog-handy-strahlung-messungen-empfehlungen

http://www.issep.be/wp-content/uploads/emf-und-mobilfunk-juni-2003.pdf

https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/elektrosmog/fachinformationen/elektrosmog-quellen/mobilfunk-als-elektrosmog-quelle/wie-stark-ist-mobilfunkstrahlung-.html

http://www.building-physics.net/webfm_send/330

http://www.swiss-shield.ch/WEAR.70.0.html?&L=1

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